Portrait von Frau Marie-Louise Geissler
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Über die Stifterin Marie-Louise Geissler

Frau Marie-Louise Jeanne Geissler wurde am 26. Oktober 1910 in Belgien geboren und verstarb im Januar 2005 in Berlin.

In ihrer Jugend erlebte sie, wie ein Familienmitglied kurz nach der Geburt erblindete. So erfuhr sie, wie wichtig und hilfreich es für sehbehinderte Menschen ist, entsprechende Hilfsmittel, Unterstützung und Medizin zu erhalten.

Ihr Vermögen stellte sie daher nach ihrem Ableben der Erforschung neuer Behandlungsmethoden in der Augenheilkunde durch die Gründung ihrer Stiftung zur Verfügung.

 
Gewährung eines Zuschusses zu einer Kongressreise: 2012 annual meeting of the Association for Research in Vision and Ophthalmology, ARVO

Projektförderung: 2012

Das aktuelle Projekt Frau Schlegel, im Labor für molekulare Ophthalmologie an der Augenklinik der Justus-Liebig-Universität Giessen, befasst sich mit der Charakterisierung eines Mausmodells für die X-chromosomale Retinitis Pigmentosa (XLRP), die durch eine Mutation im RPGR-Gen hervorgerufen wird. Für diese Erkrankung gibt es momentan keinerlei Behandlungsmöglichkeiten. Dieses Mausmodell wurde im Rahmen einer Promotion entwickelt und etabliert. Es soll für die Entwicklung von neuartigen gentherapeutischen Therapiemethoden mit Hilfe von viralem oder nicht-viralem Gentransfer genutzt werden.

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Fortsetzungs-Antrag von 2011: Identifizierung neuer Krankheitsgene in blutsverwandten Familien mit Netzhauterkrankungen

Sachmittelförderung: 2012

Gegenstand des Projektes ist die Identifizierung neuer ursächlicher Gene für erbliche Netzhauterkrankungen. Retinitis pigmentosa (RP) ist eine der führenden Erblindungsursachen in den Industrieländern und damit von großer – auch wirtschaftlicher – Bedeutung. Die Aufklärung der zu Grunde liegenden Pathomechanismen ist daher wichtig und durch die Identifizierung der jeweiligen Gene erreichbar. Dies wird durch deutliche Fortschritte bei der Entwicklung (gen)therapeutischer Ansätze immer bedeutsamer. Zum einen werden isolierte Formen (ohne Symptome in anderen Organsystemen: Autosomal-rezessiv vererbte RP, Lebersche congenitale Amaurose/LCA als Frühform von RP) untersucht, darüberhinaus aber auch syndromale, bei denen weitere Krankheitszeichen (z. B. Hirnfehlbildungen) vorliegen.

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Druckkostenzuschuss zum „Herausgeberwerk Usher-Syndrom“ in zwei Bänden

Projektförderung: 2012

Als Usher-Syndrom wird ein erblich bedingtes Krankheitsbild bezeichnet, das durch die Kombination einer Hör- mit einer Sehbehinderung in Form einer Retinopathia Pigmentosa charakterisiert ist. Je nach Art der Schwerhörigkeit werden drei Typen unterschieden:

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Die Rolle des USH1G-Proteins SANS beim intrazellulären Transport in retinalen Photorezeptorzellen

Sachmittelförderung: 2011

Das Usher-Syndrom (USH) ist die häufigste Ursache für kombinierte erbliche Blind- und Taubheit. Klinisch wird USH aufgrund des Schweregrads und des Zeitpunkts des Eintretens der Erkrankung in drei Subtypen (USH1-3) eingeteilt. Das Usher-Syndrom ist genetisch betrachtet sehr komplex und bislang wurden 12 Loci und 9 der verursachenden Gene identifiziert. Für die Validierung von fundierten Therapiekonzepten einer genetischen Erbkrankheit ist das Verständnis der Funktion der krankheitsverursachenden Genprodukte/Proteine notwendig.

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