Portrait von Frau Marie-Louise Geissler
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Über die Stifterin Marie-Louise Geissler

Frau Marie-Louise Jeanne Geissler wurde am 26. Oktober 1910 in Belgien geboren und verstarb im Januar 2005 in Berlin.

In ihrer Jugend erlebte sie, wie ein Familienmitglied kurz nach der Geburt erblindete. So erfuhr sie, wie wichtig und hilfreich es für sehbehinderte Menschen ist, entsprechende Hilfsmittel, Unterstützung und Medizin zu erhalten.

Ihr Vermögen stellte sie daher nach ihrem Ableben der Erforschung neuer Behandlungsmethoden in der Augenheilkunde durch die Gründung ihrer Stiftung zur Verfügung.

 
Die Rolle des USH1G-Proteins SANS beim intrazellulären Transport in retinalen Photorezeptorzellen
Projektförderung: 2011
 
Genidentifizierung neuer Gene für angeborene Netzhauterkrankungen in konsanguinen Familien
Projektförderung: 2011
 
Die ersten Jahre: Leben mit CHARGE-Syndrom. Entwicklungsdokumentation des Familienalltags mit einem betroffenen Kind bis zum sechsten Lebensjahr

Projektförderung: 2011

Eltern von Kindern mit seltenen Syndromen - wie es auch das CHARGE-Syndrom mit einer Prävalenz von ca. 1:10.000 ist - wissen häufig nicht, wie sie mit ihrem Kind in den Dialog treten sollen. Sie sind verunsichert und ihr Alltag ist geprägt von Tätigkeiten, die durch gesundheitliche Erfordernisse notwendig sind sowie von pflegerischen Handlungen. Eine harmonische Eltern-Kind-Interaktion, wie sie sich zwisden einem Kind ohne Behinderung und seinen Eltern entwickeln kann, kann dadurch äußerst erschwert werden.

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Frühe Dialoge von Menschen mit Hörsehbehinderung am Beispiel des CHARGE- Syndroms

Projektförderung: 2010

CHARGE-Syndrom Bei Säuglingen und Kleinkindern mit Hörsehbehinderung verändert sich das Dialogverhalten aufgrund der vorliegenden doppelten Sinnesbehinderung der Fernsinne erheblich. Um harmonische Dialoge weiterhin gewährleisten zu können, bedarf es Anpassungen in der materiellen und personalen Umwelt des Kindes. Vor allem sind ein hohes Maß an Kreativität und ein möglichst hohes Verständnis der Wahrnehmungssituation sowie der beim Kind entstehenden Wahrnehmungseindrücke von Seiten des Dialogpartners notwendig.

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